CONMEBOL - Confederación Sudamericana de Fútbol

  1. Gründung: 9. Juli 1916
  2. Mitglieder: 10 nationale Verbände
  3. Homepage: http://www.conmebol.com

Entstehung der CONMEBOL

Anlässlich der Hundertjahrfeier der Unabhängigkeit Argentiniens stiftete die Regierung des Landes einen Pokal und lud die Verbände Brasiliens, Uruguays und Chiles im Rahmen der Feierlichkeiten zum ersten „südamerikanischen“ Fußballturnier ein. Der Wettkampf war ein großer Erfolg und die Verantwortlichen der vier anwesenden Nationalverbände nutzten die Gelegenheit um am 9. Juli 1916 in Buenos Aires die CONMEBOL – einen Zusammenschluss der südamerikanischen Fußballverbände – ins Leben zu rufen. Paraguay (1921), Peru (1925), Bolivien(1926), Ekuador (1927), Kolumbien (1936) und Venezuela (1952) traten im Laufe der Jahre der CONMEBOL bei.

Die Südamerikameisterschaft firmierte ab 1916 unter dem Namen „Campeonato Sudamericano“, seit 1975 heißt sie offiziell „Copa América“. Als erster und zugleich wichtigster Wettbewerb auf Vereinsebene wurde 1960 die „Copa Libertadores“ ins Leben gerufen, an der seit 1998 auch mexikanische Teams teilnehmen.

Wichtigste kontinentale Wettbewerbe der CONMEBOL

Für Nationalmannschaften

Die „Copa América“, Nachfolger des „Campeonato Sudamericano“, ist die wichtigste südamerikanische Fußballmeisterschaft der Nationalverbände. Ihr Modus hat sich im Laufe der Zeit mehrfach verändert – aktuell findet das Turnier aller vier Jahre statt und wird in alphabetischer Reihenfolge von den Mitgliedsverbänden ausgetragen. Zudem lädt die CONMEBOL in der Regel den Erst- und Zweitplatzierten des „CONCACAF Gold Cup“ als Teilnehmer ein – 1999 spielte sogar die Nationalelf Japans mit. Rekordhalter sind Argentinien und Uruguay mit je 14 Titeln, dahinter folgt Brasilien mit acht Siegen – allein von den letzten vier Südamerikameisterschaften gewannen die Samba-Kicker jedoch drei.

Für Vereinsmannschaften

Der bedeutendste Wettbewerb der südamerikanischen Klubs ist die „Copa Libertadores“. Nach mehreren Änderungen des Austragungsmodus wird heute analog zur „UEFA Champions League“ zunächst mit 32 Mannschaften in acht Gruppen gespielt – die ersten beiden qualifizieren sich für das Achtelfinale, wo es im K.o.-System weitergeht. Die argentinischen Vereine Independiente Avellaneda (7) und Boca Juniors (6) holten bisher am häufigsten den Titel; der uruguayische Klub Peñarol Montevideo gewann fünf Mal. Aktueller Titelträger sind die Estudiantes La Plata aus Argentinien.

Als Nachfolger der „Copa Mercosur“ und der „Copa Merconorte“ wurde 2002 die „Copa Sudamericana“ eingeführt. Sie ist mit dem früheren UEFA-Pokal in Europa zu vergleichen und nach der „Copa Libertadores“ der zweitwichtigste Fußballwettbewerb für Vereinsmannschaften in Südamerika.

Wichtigste CONMEBOL Ligen

  • Primera División (Argentinien): 1985 gegründet, 20 Klubs – Vorläufer: „Liga Argentina de Fútbol” (1931–66) und „Torneo Metropolitano” (1967–85)
  • Série A (Brasilien): 2003 gegründet, 20 Klubs – Vorläufer: „Campeonato Brasileiro de Futebol” (seit 1971)
  • Primera División (Uruguay), 1900 gegründet, 16 Klubs
  • Primera División (Paraguay): 1906 gegründet, 12 Klubs
  • Erfolgreichste südamerikanische Klubs der Geschichte
  • Independiente (Argentinien): Gewinner der “Copa Libertadores” 1964, 1965, 1972, 1973, 1974, 1975, 1984
  • Boca Juniors (Argentinien): Gewinner der “Copa Libertadores” 1977, 1978, 2000, 2001, 2003, 2007; Finalist: 1963, 1979, 2004
  • Peñarol Montevideo (Uruguay): Gewinner der “Copa Libertadores” 1960, 1961, 1966, 1982, 1987; Finalist: 1962, 1965, 1970, 1983
  • Estudiantes La Plata (Argentinien): Gewinner der “Copa Libertadores” 1968, 1969, 1970, 2009; Finalist: 1971
  • FC São Paulo (Brasilien): Gewinner der “Copa Libertadores” 1992, 1993, 2005; Finalist: 1974, 1994, 2006
  • Olimpia Asunción (Paraguay): Gewinner der “Copa Libertadores” 1979, 1990, 2002; Finalist: 1960, 1989, 1991
  • Nacional Montevideo (Uruguay): Gewinner der “Copa Libertadores” 1971, 1980, 1988; Finalist: 1964, 1967, 1969
  • River Plate (Argentinien): Gewinner der “Copa Libertadores” 1986, 1996; Finalist: 1966, 1976

Top-Spieler Südamerikas aus der CONMEBOL

Edson Arantés do Nascimento “Pelé”

Pelé gilt auch heute noch als bester Fußballer aller Zeiten. Der schnelle, technisch herausragende Stürmer nahm zwischen 1958 und 1970 an vier Weltmeisterschaften teil und erzielte in 14 Partien zwölf Tore – bereits bei seiner ersten WM im zarten Alter von 17 Jahren sicherte er Brasilien mit zwei Treffern im Endspiel gegen Schweden den Titel. Insgesamt gewann er als einziger Spieler überhaupt dreimal die Fußball-Weltmeisterschaft, machte in 92 Länderspielen 77 Tore und war in seiner Zeit beim FC Santos von 1957 bis 1965 ununterbrochen Torschützenkönig der brasilianischen Liga. Am 19. November 1965 durchbrach er die 1000-Tore-Marke. Zum Abschluss seiner Karriere spielte Pelé zwei Jahre bei New York Cosmos – später wurde er u.a. Sportminister Brasiliens und UN-Botschafter.

Diego Armando Maradona (Argentinien)

Der kleine Argentinier gilt als einer der herausragenden Spieler in der Historie des Fußballs und als der erste würdige Nachfolger des großen Pelé. Bereits mit 16 Jahren debütierte er in der ersten argentinischen Liga und wurde nur wenige Monate später ins Nationalteam berufen. Seine unnachahmlichen Dribblings, seine unglaubliche Technik, seine präzisen Freistöße und seine Schnelligkeit weckten das Interesse zahlreicher Klubs. Nach seinem Wechsel zu den Boca Juniors spielte „Dieguito” in seiner Heimat erneut eine herausragende Saison, in der er 43 Tore in 45 Spielen erzielte. Deshalb verpflichtete ihn der FC Barcelona, den er nach zwei erfolgreichen Jahren jedoch Richtung Italien verließ. Die nächsten sieben Jahre spielte der überragende Maradona beim SSC Neapel, mit dem er Meister, Pokalsieger und UEFA-Pokalsieger wurde. Insgesamt nahm er an vier Weltmeisterschaften teil (1982, 1986, 1990, 1994) und feierte mit dem Weltmeistertitel 1986 den größten Erfolg seiner Karriere. In 21 WM-Spielen kam Maradona auf acht Treffer, wobei seine beiden berühmtesten Tore im Achtelfinale der WM in Mexiko fielen: Zunächst hatte er mit dem berühmtesten Handspiel der Fußballgeschichte – der „Hand Gottes” – Argentinien gegen England in Führung gebracht – wenige Minuten später schnappte er sich hinter der Mittellinie den Ball, tanzte die komplette gegnerische Hintermannschaft aus und traf zum vorentscheidenden 2:0. In den darauffolgenden Jahren fiel das „enfant terrible“ vor allem durch Skandale auf: Höhepunkt war der WM-Ausschluss 1994 wegen Kokain-Missbrauchs. Seit Oktober 2008 ist Diego Maradona Nationaltrainer Argentiniens.

Luís Nazário de Lima „Ronaldo“ (Brasilien)

Schon mit 17 Jahren wurde Ronaldo mit Brasilien Weltmeister, ohne jedoch auch nur eine Minute gespielt zu haben. Nach seinem Wechsel 1994 vom brasilianischen Erstligisten Belo Horizonte, zum PSV Eindhoven entwickelte er sich jedoch zum Superstar des internationalen Fußballs und war aus der „Selecao“ nicht mehr weg zu denken. Er wurde mehrfach zum Weltfußballer (1996, 1997, 2002) und Europas Fußballer des Jahres (1997, 2002) gewählt und gewann den Europapokal der Pokalsieger (1997), den UEFA-Cup (1998), den Weltpokal (2002) sowie die spanische Meisterschaft (2003, 2007). Mit der Nationalmannschaft holte er die Copa America (1997, 1999) und schließlich 2002 den Weltmeistertitel. „El Fenomeno“ ist mit insgesamt 15 WM-Toren bei vier Weltmeisterschaften noch heute Rekordtorschütze. Er spielte in Spanien (FC Barcelona, Real Madrid) und Italien (Inter Mailand, AC Mailand), ehe er nach mehreren verletzungsbedingten Pausen 2009 nach Brasilien zurückkehrte.

José Leandro Andrade (Uruguay)

Der Uruguayer war in den 1920er Jahren einer der ersten Stars des Fußballs und der erste dunkelhäutige Weltklasse-Spieler überhaupt. Der Mittelfeldspieler wurde 1901 in Montevideo geboren und war der herausragende Akteur vom Club Atlético Bella Vista sowie der Nationalmannschaft Uruguays. „La Maravilla Negra“ (deutsch: „Das schwarze Wunder“) – wie man ihn nannte – hatte in Südamerika bereits 1923 und 1924 durch den Gewinn der „Copa America“ Berühmtheit erlangt – beim Olympiasieg Uruguays in Paris (1924) avancierte er jedoch zum Weltstar. 1928 konnte der Regisseur der Nationalmannschaft diesen Erfolg in Amsterdam wiederholen und nur zwei Jahre später gewann er im eigenen Land die erste Fußball-WM der Geschichte. Nach seiner Karriere, in der er bei Nacional Montevideo, Peñarol Montevideo und den Montevideo Wanderers kickte, ging er nach Paris, wo er bereits in den zwanziger Jahren als Musiker und Tänzer durch die Pariser Varietés gezogen war. Der lebenslustige Andrade verarmte, verfiel dem Alkohol und erblindete auf einem Auge. 1957 starb er in einem Armenhaus in Montevideo.

Mario Alberto Kempes (Argentinien)

Der 25. Juni 1978 war ein Tag, den Mario Kempes und die ganze argentinische Nation wohl niemals vergessen werden: Der Stürmer erzielte im WM-Finale im eigenen Land zwei Tore gegen die favorisierten Niederlande und machte Argentinien zum Weltmeister. Er selbst wurde mit sechs Treffern Torschützenkönig des Turniers. „El Matador“, wie man Kempes nannte, spielte nach seinem Weggang aus Argentinien viele Jahre beim FC Valencia, wo er sich 1977 und 1978 ebenfalls die Torjägerkanone sicherte. Insgesamt gelangen ihm in der spanischen „Primera División“ 126 Tore. Nach seiner aktiven Laufbahn arbeitet Kempes seit 1996 als Trainer.

José Leonidas da Silva (Brasilien)

Mit sieben Toren in acht Spielen holte sich der „schwarze Diamant“ die Torjägerkanone bei der WM 1938 in Frankreich. Besonders legendär war sein Auftritt im Achtelfinale gegen Polen, in dem er zeitweise barfuß spielte und seine Mannschaft mit einem spektakulären Sololauf in die nächste Runde schoss. Da keiner vor ihm so viele Treffer mit „wirbelnden Beinen“ aus der Luft machte, gilt er noch heute als der Erfinder des Fallrückziehers. Da Silva spielte in seiner Karriere für die brasilianischen Top-Klubs Botafogo, FC São Paulo, Vasco da Gama und Flamengo Rio de Janeiro sowie den uruguayischen Spitzenverein Peñarol Montevideo. Nachdem er seine aktive Laufbahn beendet hatte, wurde da Silva einer der berühmtesten Sportreporter Brasiliens. In hohem Alter erkrankte er an Alzheimer und lebte in einem Seniorenheim – 2004 verstarb er in Cotia.

Romário de Souza Faria „Baixinho“ (Brasilien)

1994 war sein Jahr. Romario schoss Brasilien mit fünf Treffern und einem verwandelten Final-Elfer gegen Italien zum Weltmeistertitel und wurde anschließend zum besten Spielers des Turniers sowie zum Weltfußballer gekührt. Bereits zuvor hatte mit dem FC Barcelona den spanischen Meistertitel und die Torjägerkrone der Primera Divisón geholt, wobei ihm in fünf Spielen jeweils ein Hattrick gelang. Seine Karriere hatte der exzentrische Stürmer 1985 bei Vasco da Gama begonnen, ehe er 1988 zum PSV Eindhoven wechselte, wo er fünf Jahre aktiv war. Obwohl er in Barcelona zum Superstar avancierte, zog es ihn 1995 zurück in die Heimat – von nun an begann Romario immer wieder den Verein zu wechseln. Er spielte in der Folgezeit in Brasilien (Fluminense Rio de Janeiro, Vasco da Gama), Spanien (FC Valencia), Katar (Al-Sadd) und den USA (Miami FC). In der Saison 2005 holte sich der mittlerweile 40-Jährige mit 22 Treffer noch einmal die Torjägerkanone in der brasilianischen Liga. In der Nationalmannschaft debütierte Romario 1987 – insgesamt machte er 70 Länderspiele und erzielte dabei 55 Tore. Nach den WM-Teilnahmen 1990 und 1994 wurde der exzentrische Stürmer 1998 aufgrund einer Verletzung nicht in Brasiliens Kader berufen.

Arthur Antunes Coimbra „Zico“ (Brasilien)

Zico, einer der populärsten Spieler der 1970er- und 1980er-Jahre, gilt als einer der tragischen Helden in Brasiliens Fußball-Historie. „Der weiße Pelé“ nahm zwar an drei Weltmeisterschaften teil (1978, 1982, 1986) und erzielte in 88 Länderspielen 66 Tore – ein WM-Titel war ihm jedoch nicht vergönnt. Sein persönliches Drama ereignete sich bei der WM 1986 im Viertelfinale gegen Frankreich, wo er angeschlagen eingewechselt wurde und in der Schlussphase vom Elfmeterpunkt die 2:1-Führung vergab. Die „Selecao“ schied schließlich aus und Zico war untröstlich. So war der größte Erfolg seiner Karriere der Gewinn des Weltpokals (1981) mit Flamengo Rio de Janeiro, wo er von 1971 bis 1983 und 1985 bis 1989 spielte. Zwischenzeitlich wechselte der Mittelfeldspieler nach Italien zu Udinese Calcio. 1990 trat der Freistoßspezialist Zico vom aktiven Fußball zurück, um kurze Zeit später sein Comeback in der japanischen J-League zu feiern, wo er bei den Kashima Antlers spielte. Insgesamt erzielte Zico in seiner Laufbahn 800 Tore in 1091 Spielen. 1994 wurde der Brasilianer Technischer Direkor von Kashima – später arbeitete er als Assistent und sportlicher Direktor der Nationalmannschaft Brasiliens, Trainer der Nationalelf Japans, von Fenerbahçe Istanbul, Bunjodkor Taschkent, ZSKA Moskau und Olympiakos Piräus.

Lionel Messi (Argentinien)

Lionel Andrés Messi ist ein argentinischer Offensivspieler in Diensten des FC Barcelona, der 2009 sowohl zum Weltfußballer, als auch zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde. Der „Floh“ (la pulga) wurde am 24. Juni 1987 in Rosario (Argentinien) geboren und wechselte bereits im zarten Alter von acht Jahren zu den Newell’s Old Boys, wo er vier Jahre später in der ersten Mannschaft spielte. Als Messi 13 Jahre alt war, siedelte er mit seiner Familie nach Spanien über – der FC Barcelona nahm ihn unter Vertrag und bezahlte dem talentierten Spieler zudem die Hormonbehandlung, die aufgrund seiner Wachstumsstörung notwendig geworden war. Im Oktober 2004 feierte der Tempodribbler sein Debüt in der Primera División, 2006 holte er mit Barca schon die zweite Meisterschaft und gewann zudem die UEFA Champions League. 2009 folgten dann Meisterschaft, Copa de Rey und Champions League – das erste Triple in der Geschichte des FC Barcelona! Nur in der Nationalmannschaft blieb dem Argentinier bisher der große Erfolg verwehrt: 2006 und 2010 scheiterten die „Gauchos“ mit Messi  im WM-Viertelfinale an Deutschland, zweimal blieb der 1,69 Meter-Zwerg im Turnier hinter den Erwartungen zurück.

WM-Teilnehmer seit 1982

  • 1982: Brasilien, Argentinien, Peru, Chile
  • 1986: Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay
  • 1990: Brasilien, Argentinien, Uruguay, Kolumbien
  • 1994: Brasilien, Argentinien, Bolivien, Kolumbien
  • 1998: Brasilien, Argentinien, Paraguay, Chile, Kolumbien
  • 2002: Brasilien, Argentinien, Paraguay, Ekuador, Uruguay
  • 2006: Brasilien, Argentinien, Paraguay, Ekuador
  • 2010: Brasilien, Argentinien, Paraguay, Chile, Uruguay

Beste Platzierungen bei einer WM

  • 1930 Uruguay (Weltmeister)
  • 1950 Uruguay (Weltmeister)
  • 1958 Brasilien (Weltmeister)
  • 1962 Brasilien (Weltmeister)
  • 1970 Brasilien (Weltmeister)
  • 1978 Argentinien (Weltmeister)
  • 1986 Argentinien (Weltmeister)
  • 1994 Brasilien (Weltmeister)
  • 2002 Brasilien (Weltmeister)

Weltfussball - Die Kontinentalverbände der FIFA

Die FIFA setzt sich aus sechs Kontinentalverbänden zusammen: AFC (Asien), CAF (Afrika), CONMEBOL (Südamerika), CONCACAF (Nord-, Mittelamerika, Karibik), OFC (Ozeanien) und UEFA (Europa).
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Die UEFA ist der europäische Fußball-Kontinentalverband, der aktuell 53 Verbände einzelner Länder oder Gebiete umfasst. Aufgrund von Ausnahmeregelungen befinden sich auch einige territorial nicht Europa zugehörige Nationen in der UEFA, wie z.B. Israel und Armenien.
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Im Vorfeld der Asienspiele 1958 in Japan kam es zu einem Treffen von Repräsentanten der zwölf asiatischen Fußballverbände: Afghanistan, Burma, China, Hong Kong, Indien, Indonesien, Japan, Korea, Pakistan, Philippinen, Singapur und Südvietnam.
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Die Gründung einer Dachorganisation für den afrikanischen Fußball gestaltete sich zunächst schwierig. Das Hauptproblem bestand darin, dass in den 1950er Jahren nur fünf afrikanische Staaten die volle Souveränität besaßen (Ägypten, Äthiopien, Liberia, Libyen, Südafrika) und deshalb auch kaum nationale Fußballverbände existierten, die die FIFA anerkannte.
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