OFC - Oceania Football Confederation

Oceania Football Confederation (OFC – Ozeanische Fußball-Konföderation)

  • Gründung: 1966
  • Mitglieder: 11 nationale Verbände

OFC - Entstehung

Australien, Neuseeland, Fidschi und Papua-Neuguinea gründeten 1966 die Ozeanische Fußball-Konföderation, die jedoch erst 1996 von der FIFA als eigenständiger Kontinentalverband vollständig anerkannt wurde. 1973 spielten die Nationalmannschaften erstmals eine Ozeanien-Meisterschaft, den „Ozeania Cup“ – erst 1987 kam es zur Austragung eines kontinentalen Wettbewerbs, des „OFC Champions Cup“.

An den WM-Qualifikationsrunden der OFC nahmen im Laufe seiner Geschichte aus politischen Gründen auch die Nationalmannschaften Israels und Taiwans teil. 2005 verließ die stärkste Auswahl den Verband – Australien schloss sich aus sportlichen Gründen der Asiatischen Fußball-Konföderation an.

Wichtigste kontinentale Wettbewerbe

Für Nationalmannschaften

Der „OFC Nations Cup“ findet aller zwei Jahre statt und ist der wichtigste Fußball-Wettkampf Ozeaniens. Er dient gleichzeitig als Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft. Neuseeland und Australien konnten bisher je vier Titel erringen.

Daneben werden eine Ozeanische Frauenfußballmeisterschaft, eine U16-Meisterschaft, der „Polynesian Cup“ und der „Melanesian Cup“ ausgespielt.

Für Vereinsmannschaften

Der wichtigste Wettbewerb für Vereinsmannschaften ist die „OFC Champions League“, die 2007 den „OFC Champions Cup“ ablöste. Bis 2005 gewannen ausschließlich australische Klubs den Titel – nach dem Rückzug Australiens aus der OFC sind es nun zumeist die neuseeländischen Vereine, die den Wettbewerb dominieren. 2010 gewann mit dem Klub PRK Hekari United erstmals eine Mannschaft aus Papua-Neuguinea die OFC Champions League. Der Sieger des Turniers spielt mit dem Meister der japanischen J-League den Startplatz bei der FIFA Klub-WM aus.

Wichtigste Ligen der OFC

New Zealand Football Championship (Neuseeland): 2004 gegründet, 8 Klubs

Erfolgreichste ozeanische Klubs der Geschichte

  • Waitakere United (Neuseeland): Gewinner der „OFC Champions League“ 2007 und 2008
  • Auckland City (Neuseeland): Gewinner der „OFC Champions League“ 2009
  • Ba FC (Fidschi): Finalist der „OFC Champions League“ 2009, Dritter 1987
  • PRK Hekari United (Papua-Neuguinea): Gewinner der „OFC Champions League“ 2010

Top-Spieler Ozeaniens

Wynton Rufer (Neuseeland)

Der WM-Teilnehmer von 1982 betrat 1989 als erster Neuseeländer die Bundesliga-Bühne. „Kiwi“ erzielte für Werder Bremen in 174 Spielen 59 Tore und gewann DFB-Pokal (1991 und 1994), Deutsche Meisterschaft (1993) sowie den Europapokal der Pokalsieger (1992). In seiner Karriere spielte er außerdem in seiner Heimat Neuseeland, in der Schweiz, in Japan und in England. Für die Nationalmannschaft traf er in 23 Spielen zwölf Mal.

Mark Viduka (Australien)

Der kroatisch-stämmige Mittelstürmer spielte in Melbourne, bei Dinamo Zagreb und Celtic Glasgow, ehe es ihn nach England verschlug. Dort schnürte er für Leeds, Middlesbrough und Newcastle die Fußballschuhe und markierte in 240 Partien 92 Treffer. 2006 nahm er mit der australischen Nationalelf an der Fußball-WM in Deutschland teil, wo das Team im Achtelfinale scheiterte. Insgesamt gelangen ihm elf Tore in 43 Länderspielen.

Harry Kewell (Australien)

In der englischen Premier League gab der Mittelfeldspieler 1996 sein Debüt für Leeds United, wo er sich im Laufe der Zeit zum Stammspieler entwickelte. Nach 45 Toren in 181 Partien verpflichtete ihn 2003 der FC Liverpool und 2005 gelang ihm mit dem Traditionsklub sogar der Gewinn der „UEFA Champions League“. Im Sommer 2008 wechselte Kewell zum türkischen Erstligisten Galatasaray Istanbul.

OFC WM-Teilnehmer seit 1982

  1. 1982 Neuseeland
  2. 2006 Australien
  3. 2010 Neuseeland

Beste Platzierungen bei einer WM

2006 Australien (Achtelfinale)

Australien, Neuseeland, Fidschi und Papua-Neuguinea gründeten 1966 die Ozeanische Fußball-Konföderation, die jedoch erst 1996 von der FIFA als eigenständiger Kontinentalverband vollständig anerkannt wurde.

Weltfussball - Die Kontinentalverbände der FIFA

Die FIFA setzt sich aus sechs Kontinentalverbänden zusammen: AFC (Asien), CAF (Afrika), CONMEBOL (Südamerika), CONCACAF (Nord-, Mittelamerika, Karibik), OFC (Ozeanien) und UEFA (Europa).
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UEFA - Union of European Football Associations

Die UEFA ist der europäische Fußball-Kontinentalverband, der aktuell 53 Verbände einzelner Länder oder Gebiete umfasst. Aufgrund von Ausnahmeregelungen befinden sich auch einige territorial nicht Europa zugehörige Nationen in der UEFA, wie z.B. Israel und Armenien.
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AFC - Asian Football Confederation

Im Vorfeld der Asienspiele 1958 in Japan kam es zu einem Treffen von Repräsentanten der zwölf asiatischen Fußballverbände: Afghanistan, Burma, China, Hong Kong, Indien, Indonesien, Japan, Korea, Pakistan, Philippinen, Singapur und Südvietnam.
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CAF - Confédération Africaine de Football

Die Gründung einer Dachorganisation für den afrikanischen Fußball gestaltete sich zunächst schwierig. Das Hauptproblem bestand darin, dass in den 1950er Jahren nur fünf afrikanische Staaten die volle Souveränität besaßen (Ägypten, Äthiopien, Liberia, Libyen, Südafrika) und deshalb auch kaum nationale Fußballverbände existierten, die die FIFA anerkannte.
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