Mangaung / Bloemfontein - WM Spielort Südafrika
Kurzvorstellung Mangaung / Bloemfontein
Mangaung / Bloemfontein liegt im Herzen Südafrikas in der Provinz Free State, die an Lesotho sowie sechs weitere Provinzen grenzt. Als Sitz des Obersten Gerichtshofs ist die Stadt das juristische Zentrum des Landes. Ihre Wurzeln liegen in einer Farm, die ein Voortrekker 1840 an einer Quelle anlegte und aufgrund der zahlreichen Blumen „Bloemfontein” („Blumenfontäne“) taufte. Durch die Fusion mit Botshabelo, Thaba Nchu und zwei ländlichen Gemeinden entstand daraus gegen Ende des Jahres 2000 die heutige Großgemeinde Mangaung. Diese ist umgeben von Gras- und Ackerland und kleineren Hügeln. Die Stadt verfügt über einen ungemeinen kulturellen und historischen Reichtum: Sehenswert sind die zahlreichen Stadtparks (z.B. „Kings Park”), etliche Museen (z.B. „National Afrikaans Museum”, „Freshford House Museum“, „Oliewenhuis Art Gallery“), die alten Gebäude unterschiedlicher Architekturstile (z.B. „City Hall“, „First Raadsaal“), der botanische und der zoologische Garten sowie die „Loch Logan Waterfront” – das alte Hafenviertel mit seinen erlesenen Restaurants. Eine ganz besondere Attraktion ist der „Naval Hill“ – ein Hügel inmitten der Stadt, auf dem Antilopen, Giraffen, Strauße und andere Pflanzenfresser leben. Die wichtigsten Wirtschaftszweige in Bloemfontein sind der Handel, das Transportwesen, der Finanzsektor und der Tourismus.
Kurze Daten zu Mangaung / Bloemfontein
- Einwohner: 609.046 (2010)
- Provinz: Free State
- Höhe: 1395 Meter
- Flughafen: Bloemfontein Airport
- Fußball-Klubs: Bloemfontein Celtics, Free State Stars
Klima
Das Klima von Bloemfontein ist durch trockene, zeitweise recht kalte Winter und heiße, von starken Regenschauern begleitete, Sommer geprägt. Zwischen Mai und August steigt die Temperatur in der Regel bis auf maximal 18°C an, in der Nacht kann sie bis auf -2°C fallen. Im Sommer hingegen zeigt das Thermometer selten weniger als 15°C an – die Temperatur erreicht jedoch Höchstwerte bis über 30°C. Besonders im Februar kommt es immer wieder zu Wolkenbrüchen.
WM-Stadion Mangaung / Bloemfontein
Das Free State Stadion (eigentlich: „Vodacom-Park”) existiert bereits seit 1952, wurde jedoch für die WM für rund 19 Millionen Euro auf 45.000 Sitzplätze ausgebaut und komplett modernisiert. Neben Fußballspielen werden in der Arena auch die Heimpartien von zwei Rugby-Mannschaften ausgetragen und 1995 fanden hier beispielsweise Begegnungen des „IRB Rugby World Cup“ statt. Beim Konföderationen-Pokal 2009 wurde das Halbfinale zwischen Spanien und den USA in Bloemfontein ausgetragen. Während der WM 2010 können die Zuschauer im „Free State Stadion“ sechs Partien sehen – fünf Vorrundenspiele und ein Achtelfinale.
WM Stadt Johannesburg, das man in Zulu „eGoli“ (= „goldene Stelle“) und umgangssprachlich auch „Joburg“ oder „Jozi“ nennt, wurde am 4. Oktober 1886 gegründet. Es liegt im östlichen Teil des südafrikanischen Highvelds und ist mit fast vier Millionen Einwohnern die größte Stadt und zugleich das wirtschaftliche Zentrum des Landes.
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Das „Green Point Stadion“ (eigentlich: „Cape-Town-Stadium“) ist eine moderne Multifunktionsarena mit 68.000 Plätzen, die sich in einer malerischen Kulisse, unmittelbar am Ozean und vor den Kapstädter Bergen befindet. Das Stadion wurde für die WM 2010 neu gebaut und soll nach der Endrunde als Spielstätte für die einheimischen Fußballklubs.
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WM Standort Durban: Das neue Stadion im Zentrum von Durban, das „Moses Mabhida Stadion“, wurde für die Weltmeisterschaft genau an der Stelle errichtet, wo das alte „King's-Park-Stadion“ stand. Es hat ein Fassungsvermögen von fast 70.000 Zuschauern und ist damit das zweitgrößte Stadion der WM. Die Architektur des Neubaus ist einmalig
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WM Spielort Port Elizabeth: Das 2009 fertig gestellte „Nelson Mandela Bay Stadion“ in Port Elizabeth wurde extra für die Weltmeisterschaft errichtet und ist das erste Fußballstadion in der Region. Es befindet sich mitten im Zentrum von Port Elizabeth im „Prince Alfred Park“ in der Nähe des „North End Lake“ und fasst 42.000 Zuschauer.
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WM Standort Tshwane / Pretoria: Das Loftus Versfeld Stadion in Pretoria wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts für Sportereignisse genutzt und ist damit eines der ältesten Stadien Südafrikas. Als einzige Arena des Landes galt es bereits im Vorfeld als „austragungsfähig“ für ein solches Weltereignis – hier fanden in den vergangenen Jahren schon Begegnungen des African Nation Cups.
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WM Standort Nelspruit: Nelspruit (übersetzt: „Ort der aufgehenden Sonne“) liegt im fruchtbaren Tal des Crocodile River im Lowveld im Nordosten Südafrikas und ist die Hauptstadt der Provinz Mpumalanga. Aufgrund seiner Lage gilt die 60 Kilometer westlich der Grenze zu Mosambik gelegene Stadt, die erst Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet wurde.
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WM Spielort Polokwane: Polokwane liegt in der Provinz Limpopo und grenzt an drei Nachbarstaaten Südafrikas – Botswana, Simbabwe und Mosambik. Es wurde 1886 von holländischen Voortrekkern als „Pietersburg“ gegründet und hat sich in den letzten Jahren zu einem aufstrebenden Wirtschafts- und Kulturzentrum der Region entwickelt.
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WM Spielort Mangaung / Bloemfontein: Das Free State Stadion (eigentlich: „Vodacom-Park”) existiert bereits seit 1952, wurde jedoch für die WM für rund 19 Millionen Euro auf 45.000 Sitzplätze ausgebaut und komplett modernisiert. Neben Fußballspielen werden in der Arena auch die Heimpartien von zwei Rugby-Mannschaften ausgetragen und 1995 fanden hier beispielsweise Begegnungen des „IRB Rugby World Cup“ statt.
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WM Spielort Rustenburg: Das „Royal Bafokeng Stadion“ (eigentlich: „Royal Bafokeng Sports Palace”) wurde bereits 1999 errichtet und für die Fußball-Weltmeisterschaft für insgesamt 33 Millionen ausgebaut und modernisiert. Es befindet sich gut zehn Kilometer vom Zentrum Rustenburgs entfernt und ist mit einer Kapazität von 42.000 Plätzen das kleinste Stadion der Endrunde.
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