WM Teilnehmer: Nigeria

Erst am letzten Spieltag der Afrika-Qualifikation übernahm Nigeria durch einen glücklichen Sieg gegen Kenia und die gleichzeitige Niederlage Tunesiens gegen den krassen Außenseiter Mosambik die Tabellenführung, was die vierte WM-Teilnahme nach 1994, 1998 und 2002 bedeutete. Auch wenn viele Stars der „Super Eagles“ in den Top-Ligen Europas ihr Geld verdienen, wird es in Südafrika schwer werden, die hohen Erwartungen im eigenen Land zu erfüllen, denn gerade der Ausfall des Superstars John Obi Mikel hat das Team doch sehr geschwächt. Dennoch sollte für die Afrikaner zumindest das Achtelfinale drin sein – neben Favorit Argentinien hat Nigeria mit Südkorea und Griechenland durchaus „machbare“ Vorrundengegner.

WM Aufgebot Nigeria

Tor:

Vincent Enyeama (Hapoel Tel Aviv), Bamidele Aiyenugba (Bnei Yehuda Tel Aviv), Austin Ejide (Hapoel Petah Tikva)

Abwehr:

Taye Taiwo (Olympique Marseille), Elderson Echiejile (Stade Rennes), Chidi Odiah (ZSKA Moskau), Joseph Yobo (FC Everton), Daniel Shittu (Bolton Wanderers), Ayodele Adeleye (Sparta Rotterdam), Rabiu Afolabi (RB Salzburg)

Mittelfeld:

Kalu Uche (UD Almeria), Dickson Etuhu (FC Fulham), John Obi Mikel (FC Chelsea), Sani Kaita (Alania Vladikavkaz), Lukman Haruna (AS Monaco), Atanda Yussuf (Dynamo Kiew)

Angriff:

Chinedu Obasi (TSG Hoffenheim), Nwankwo Kanu, John Utaka (beide FC Portsmouth), Obafemi Martins (VfL Wolfsburg), Peter Odemwingie (Lokomotive Moskau), Victor Obinna (FC Malaga), Yakubu (FC Everton)

Fussball Trainer Nigeria

Als Lars Lagerbäck nach der verpassten WM-Qualifikation seinen Rücktritt als Nationaltrainer Schwedens erklärte, hätte er sich wohl kaum träumen lassen, dass er dennoch in Südafrika auf der Trainerbank sitzen wird. Im Februar 2010 meldete sich der nigerianische Verband und machte den 61-Jährigen zum Nachfolger von Shaibu Amodu, der die „Super Eagles“ zuvor mit Glück und Geschick durch die Qualifikation geführt hatte. Zumindest die Statistik spricht für den erfahrenen Lagerbäck: Bei beiden WM-Teilnahmen (2002, 2006) überstand er mit Schweden die Vorrunde.

Fussball Star Nigeria

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Nigerias Superstar John Obi Mikel vom FC Chelsea müssen nun andere Spieler in die Bresche springen. Einer davon ist der Wolfsburger Profi Obafemi Martins, der in der Nationalmannschaft regelmäßig spielt und auch trifft. Der bullige, laufstarke Stürmer bringt, obwohl erst 25 Jahre alt, eine große Erfahrung mit – immerhin stand er bereits bei Inter Mailand und Newcastle United unter Vertrag.

WM Teilnehmer: Algerien

Algeriens WM-Teilnahme war hart erkämpft und kam für viele überraschend. Schon in der zweiten Afrika-Qualifikationsrunde sicherte sich die Mannschaft gegen Senegal und Gambia nur denkbar knapp den ersten Platz in den Gruppe 6 – in der dritten Ausscheidungsrunde musste man gegen Ägypten sogar in ein Entscheidungsspiel, was man 1:0 für sich entscheiden konnte.
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WM Teilnehmer: Elfenbeinküste

Trotz eines holprigen Starts in die Qualifikation setzte sich die Elfenbeinküste in der dritten Ausscheidungsrunde letztlich souverän mit vier Punkten Vorsprung auf Burkina Faso und nur vier Gegentoren in sechs Spielen durch.
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WM Teilnehmer: Ghana

Bereits bei der WM 2006 hinterließ Ghana einen bleibenden Eindruck und auch in diesem Jahr wird mit den „Black Stars“ zu rechnen sein. Sowohl in der Qualifikation (Platz 1 vor Benin und Mali), als auch beim Afrika Cup 2010 (Finale) hinterließen sie einen sehr guten Eindruck .
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WM Teilnehmer: Kamerun

Nach dem Rücktritt von Otto Pfister holte Kamerun in der dritten Afrika-Qualifikationsrunde vier Siege aus den letzten vier Partien und sicherte sich damit letztlich souverän Platz eins vor Gabun und Togo.
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WM Teilnehmer: Nigeria

Erst am letzten Spieltag der Afrika-Qualifikation übernahm Nigeria durch einen glücklichen Sieg gegen Kenia und die gleichzeitige Niederlage Tunesiens gegen den krassen Außenseiter Mosambik die Tabellenführung, was die vierte WM-Teilnahme nach 1994, 1998 und 2002 bedeutete.
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WM Teilnehmer: Südafrika

Am 15. Mai 2004 erhielt Südafrika den Zuschlag für die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 – damit qualifizierte sich die „Bafana Bafana“ als Gastgeber automatisch für die Endrunde.
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