WM Teilnehmer: England
Nach der überragenden Qualifikation, in der man die Ukraine und Kroatien deutlich distanzierte, muss auch bei der WM mit den Engländern gerechnet werden. Die Superstars, Frank Lampard, Wayne Rooney und Steven Gerrard sind in sehr guter Form und unter Fabio Capello hat das Team auch endlich die lange vermisste Disziplin und taktische Ordnung wiedergefunden. Die Vorrunde dürfte für die „Three Lions“ mit den Gegnern USA, Algerien und Slowenien wohl nicht mehr als ein Aufwärmprogramm darstellen.
WM Aufgebot England
Tor:
Robert Green (West Ham United), Joe Hart (Birmingham), David James (FC Portsmouth)
Abwehr:
Jamie Carragher, Glen Johnson (beide FC Liverpool), Ashley Cole, John Terry (beide Chelsea), Ledley King (beide Tottenham Hotspur), Michael Dawson (Tottenham Hotspur), Matthew Upson (West Ham United), Stephen Warnock (Aston Villa)
Mittelfeld:
Garteh Barry, Shaun Wright-Phillips (alle Manchester City), Carrick (Manchester United), Joe Cole, Frank Lampard (beide FC Chelsea), Steven Gerrard (FC Liverpool), Lennon (beide Tottenham), Milner (Aston Vila)
Angriff:
Peter Crouch, Jermain Defoe (beide Tottenham Hotspur), Emile Heskey (Aston Villa), Wayne Rooney (Manchester United)
Fussball Trainer England
Fabio Capello war nicht nur als Spieler (AS Rom, Juventus Turin und AC Mailand), sondern auch als Trainer (AC Mailand, AS Rom, Real Madrid, Juventus Turin) ausschließlich bei Top-Vereinen unter Vertrag. Seit 2007 hat der Italiener, der am 18. Juni 1946 geboren wurde, die Verantwortung für die englische Nationalmannschaft. Der Disziplinfanatiker verstand es – im Gegensatz zu seinen Vorgängern – aus vielen hervorragenden Einzelspielern, ein funktionierendes Team zu formen.
Englands Fussball Star
Unter den vielen Superstars im englischen Team stach in der vergangenen Saison besonders Wayne Rooney heraus. Der bullige Spieler von Manchester United belegte mit 26 Treffern Platz zwei in der Torschützenliste der Premier League und wurde in England in diesem Jahr zum Fußballer des Jahres gewählt. Der 24-Jährige hat alles, was ein Stürmer braucht: er ist schnell, körperlich stark, sehr ballsicher und verfügt über einen strammen Schuss. Nicht zuletzt deshalb ist halb Europa auf der Jagd nach „Roo“.
Nach den Enttäuschungen von 2006 und 2008 hat es Dänemark endlich wieder zu einem großen internationalen Turnier geschafft. Souverän setzte sich die „Olsen-Bande“ in der Qualifikation gegen die starke Konkurrenz aus Portugal und Schweden durch und holte mit 21 Punkten den Gruppensieg.
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Nach der überragenden Qualifikation, in der man die Ukraine und Kroatien deutlich distanzierte, muss auch bei der WM mit den Engländern gerechnet werden. Die Superstars, Frank Lampard, Wayne Rooney und Steven Gerrard sind in sehr guter Form und unter Fabio Capello hat das Team auch endlich die lange vermisste Disziplin und taktische Ordnung wiedergefunden.
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Überzeugt hat die französische Nationalmannschaft schon lange nicht mehr. In Gruppe sieben der WM-Qualifikation reichte es nur zum zweiten Platz hinter Serbien, wobei man gegen Österreich eine peinliche 1:3-Niederlage kassierte. Und auch in der anschließenden Relegation gegen Irland überzeugten „Les Bleus“ keineswegs
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Trotz aller Kritik hat es die Mannschaft von Otto Rehhagel mal wieder geschafft. Zwar wurde man in Qualifikation von der Schweiz auf den zweiten Platz verwiesen, doch in der Relegation schalteten die Griechen überraschend die Ukraine aus und lösten somit das Ticket nach Südafrika.
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Schon am sechsten Spieltag der Qualifikation löste die holländische Nationalmannschaft, als erstes europäisches Team überhaupt, das Ticket für die WM in Südafrika – am Ende stand die makellose Bilanz von 24 Punkten aus acht Spielen.
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Ohne Niederlage gewann die „Squadra Azzurra“ die Gruppe acht der Europa-Qualifikation und ließ Irland und Bulgarien souverän hinter sich – dennoch überzeugte die Elf von Marcello Lippi nicht immer.
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Eigentlich war der WM-Zug für Portugal schon abgefahren, als man sich mit vier Siegen und einem Unentschieden in den letzten fünf Qualifikationsspielen doch noch Platz zwei hinter Dänemark – und damit zumindest den Relegationsplatz – sicherte.
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Nach dem katastrophalen Start in die WM-Qualifikation mit einer 1:2-Niederlage gegen Luxemburg gelang den Schweizern in der vermeintlich „leichten“ Gruppe 2 die Wende, so dass am Ende der Gruppensieg vor Griechenland, Lettland und Israel stand.
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Vor den favorisierten Franzosen setzte sich Serbien in Europa-Qualifikationsgruppe sieben souverän durch und sorgte damit für die erste faustdicke Überraschung. Die stark verjüngte Mannschaft von Trainer Antic spielt einen sehr dynamischen Fußball und sorgt immer wieder für Gefahr vor dem Tor – in der Abwehr hingegen stehen mit Nemanja Vidic und Branislav Ivanovic zwei Verteidiger mit Weltklasseformat.
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Letztlich souverän setzte sich die Slowakei mit sieben Siegen und einem Unentschieden in Europa-Gruppe 3 durch und fährt damit zum ersten Mal in der Geschichte des Landes zu einer Fußball-Weltmeisterschaft.
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Damit, dass die Nationalmannschaft Sloweniens in der Europa-Qualifikationsgruppe 3 Tschechien, Nordirland und Polen in die Schranken verweist und hinter der Slowakei den zweiten Rang belegt, hatte wohl kaum einer gerechnet. Dass sie sich im Anschluss in den Play-off-Spielen auch noch gegen die spielstarken Russen durchsetzten.
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Wie schon bei der EM 2008 kann die spanische Nationalmannschaft auch bei der Weltmeisterschaft in Südafrika auf ein absolutes Starensemble zurückgreifen. Schon in der Qualifikation untermauerten die Iberer ihre Klasse – beinahe im Spaziergang und mit einer makellosen Bilanz von 30 Punkten aus 10 Spielen belegten sie den ersten Platz in ihrer Gruppe
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Nach Platz der bei der WM 2006 und dem Vize-Europameistertitel 2008 meisterte die deutsche Nationalelf auch die Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika mit Bravour: acht Siege und zwei Unentschieden standen am Ende in Gruppe 4 zu Buche: Platz eins vor den starken Russen und Finnland. Besonders die Abwehrleistung, nur fünf Gegentore in zehn Partien, war überragend.
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