WM Teilnehmer: Niederlande

Schon am sechsten Spieltag der Qualifikation löste die holländische Nationalmannschaft, als erstes europäisches Team überhaupt, das Ticket für die WM in Südafrika – am Ende stand die makellose Bilanz von 24 Punkten aus acht Spielen. Es ist also nicht verwunderlich, dass Hollands mit Weltstars gespickte Mannschaft für viele Experten zu den Favoriten auf den Titel gehört. Doch gerade die Abwehr bereitet den Holländern Sorgen – auch wenn man in der Qualifikation nur zwei Gegentore zuließ, so hat sich die Hintermannschaft bisher nicht gegen Top-Teams bewähren müssen. Mit Dänemark, Kamerun und Japan warten nun bereits in der Gruppenphase die ersten harten Prüfungen auf die Oranje.

WM Aufgebot Niederlande

Tor:

Sander Boschker (Twente Enschede), Maarten Stekelenburg (Ajax Amsterdam), Michel Vorm (FC Utrecht)

Abwehr:

Khalid Boulahrouz (VfB Stuttgart), Gregory van der Wiel (Ajax Amsterdam), Edson Braafheid (Celtic Glasgow), John Heitinga (FC Everton), Joris Mathijsen (Hamburger SV), Andre Ooijer (PSV Eindhoven), Giovanni van Bronckhorst (Feyenoord Rotterdam)

Mittelfeld:

Marc van Bommel (Bayern Müncen), Nigel de Jong (Manchester City), Stijn Schaars (AZ Alkmaar), Wesley Sneijder (Inter Mailand), Rafael van der Vaart (Real Madrid), Demy de Zeeuw (Ajax Amsterdam), Ibrahim Afellay (PSV Eindhoven)

Angriff:

Ryan Babel (FC Liverpool), Jan Klaas Huntelaar (AC Mailand), Arjen Robben (Bayern München), Eljero Elia (Hamburger SV), Dirk Kuyt (FC Liverpool), Robin van Persie (Arsenal)

Trainer Niederlande

Der Bondscoach der Niederlande, Bert van Marwijk, dürfte den Fans in Deutschland wohl aus seiner Zeit bei Borussia Dortmund noch in Erinnerung sein – nach zwei Jahren beim BVB (2004-2006) kehrte er 2006 zu Feyenoord Rotterdam zurück, ehe er 2008 zum holländischen Verband wechselte. Van Marwijk, der der Schwiegervater von Bayern-Kapitän Mark van Bommel ist, lässt Offensivfußball spielen und bevorzugt ein 4-3-3-Sytem mit zwei beweglichen Außenstürmern. In seiner aktiven Laufbahn als Spieler kickte er unter anderem für Alkmaar, Maastricht und Sittard.

Fussball Star aus den Niederlanden

Auch wenn viele Oranje-Spieler Weltklasseformat haben, so stach in der vergangenen Saison Arjen Robben besonders heraus. Der 26-Jährige Mittelfeldakteur vom FC Bayern, der immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wurde, zeichnet sich durch seine Tempodribblings, seine Technik und seinen platzierten Schuss aus – aber auch als Vorbereiter zeigt er immer wieder seine überragenden Fähigkeiten. In seiner Karriere stand Robben bereits bei Groningen, dem PSV Eindhoven, dem FC Chelsea und Real Madrid unter Vertrag.

WM Teilnehmer: Dänemark

Nach den Enttäuschungen von 2006 und 2008 hat es Dänemark endlich wieder zu einem großen internationalen Turnier geschafft. Souverän setzte sich die „Olsen-Bande“ in der Qualifikation gegen die starke Konkurrenz aus Portugal und Schweden durch und holte mit 21 Punkten den Gruppensieg.
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WM Teilnehmer: England

Nach der überragenden Qualifikation, in der man die Ukraine und Kroatien deutlich distanzierte, muss auch bei der WM mit den Engländern gerechnet werden. Die Superstars, Frank Lampard, Wayne Rooney und Steven Gerrard sind in sehr guter Form und unter Fabio Capello hat das Team auch endlich die lange vermisste Disziplin und taktische Ordnung wiedergefunden.
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WM Teilnehmer: Frankreich

Überzeugt hat die französische Nationalmannschaft schon lange nicht mehr. In Gruppe sieben der WM-Qualifikation reichte es nur zum zweiten Platz hinter Serbien, wobei man gegen Österreich eine peinliche 1:3-Niederlage kassierte. Und auch in der anschließenden Relegation gegen Irland überzeugten „Les Bleus“ keineswegs
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WM Teilnehmer: Griechenland

Trotz aller Kritik hat es die Mannschaft von Otto Rehhagel mal wieder geschafft. Zwar wurde man in Qualifikation von der Schweiz auf den zweiten Platz verwiesen, doch in der Relegation schalteten die Griechen überraschend die Ukraine aus und lösten somit das Ticket nach Südafrika.
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WM Teilnehmer: Niederlande

Schon am sechsten Spieltag der Qualifikation löste die holländische Nationalmannschaft, als erstes europäisches Team überhaupt, das Ticket für die WM in Südafrika – am Ende stand die makellose Bilanz von 24 Punkten aus acht Spielen.
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WM Teilnehmer: Italien

Ohne Niederlage gewann die „Squadra Azzurra“ die Gruppe acht der Europa-Qualifikation und ließ Irland und Bulgarien souverän hinter sich – dennoch überzeugte die Elf von Marcello Lippi nicht immer.
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WM Teilnehmer: Portugal

Eigentlich war der WM-Zug für Portugal schon abgefahren, als man sich mit vier Siegen und einem Unentschieden in den letzten fünf Qualifikationsspielen doch noch Platz zwei hinter Dänemark – und damit zumindest den Relegationsplatz – sicherte.
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WM Teilnehmer: Schweiz

Nach dem katastrophalen Start in die WM-Qualifikation mit einer 1:2-Niederlage gegen Luxemburg gelang den Schweizern in der vermeintlich „leichten“ Gruppe 2 die Wende, so dass am Ende der Gruppensieg vor Griechenland, Lettland und Israel stand.
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WM Teilnehmer: Serbien

Vor den favorisierten Franzosen setzte sich Serbien in Europa-Qualifikationsgruppe sieben souverän durch und sorgte damit für die erste faustdicke Überraschung. Die stark verjüngte Mannschaft von Trainer Antic spielt einen sehr dynamischen Fußball und sorgt immer wieder für Gefahr vor dem Tor – in der Abwehr hingegen stehen mit Nemanja Vidic und Branislav Ivanovic zwei Verteidiger mit Weltklasseformat.
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WM Teilnehmer: Slowakei

Letztlich souverän setzte sich die Slowakei mit sieben Siegen und einem Unentschieden in Europa-Gruppe 3 durch und fährt damit zum ersten Mal in der Geschichte des Landes zu einer Fußball-Weltmeisterschaft.
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WM Teilnehmer: Slowenien

Damit, dass die Nationalmannschaft Sloweniens in der Europa-Qualifikationsgruppe 3 Tschechien, Nordirland und Polen in die Schranken verweist und hinter der Slowakei den zweiten Rang belegt, hatte wohl kaum einer gerechnet. Dass sie sich im Anschluss in den Play-off-Spielen auch noch gegen die spielstarken Russen durchsetzten.
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WM Teilnehmer: Spanien

Wie schon bei der EM 2008 kann die spanische Nationalmannschaft auch bei der Weltmeisterschaft in Südafrika auf ein absolutes Starensemble zurückgreifen. Schon in der Qualifikation untermauerten die Iberer ihre Klasse – beinahe im Spaziergang und mit einer makellosen Bilanz von 30 Punkten aus 10 Spielen belegten sie den ersten Platz in ihrer Gruppe
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WM Teilnehmer: Deutschland

Nach Platz der bei der WM 2006 und dem Vize-Europameistertitel 2008 meisterte die deutsche Nationalelf auch die Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika mit Bravour: acht Siege und zwei Unentschieden standen am Ende in Gruppe 4 zu Buche: Platz eins vor den starken Russen und Finnland. Besonders die Abwehrleistung, nur fünf Gegentore in zehn Partien, war überragend.
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