WM Teilnehmer: Spanien
Wie schon bei der EM 2008 kann die spanische Nationalmannschaft auch bei der Weltmeisterschaft in Südafrika auf ein absolutes Starensemble zurückgreifen. Schon in der Qualifikation untermauerten die Iberer ihre Klasse – beinahe im Spaziergang und mit einer makellosen Bilanz von 30 Punkten aus 10 Spielen belegten sie den ersten Platz in ihrer Gruppe, in der sie Bosnien-Herzegowina und die Türkei hinter sich ließen. Dabei spielte die Mannschaft von Vincente del Bosque ansehnlichen Offensivfußball und offenbarte fast keine Schwächen. Mit dem Triumph von 2008 konnte die „Seleccion“ auch endlich ihr Turniertrauma abschütteln, das die Spanier regelmäßig bei Großturnieren versagen ließ. Aufgrund der überzeugenden Darbietungen und der Konstanz der letzten Jahre zählen sie zum engen Favoritenkreis für die WM 2010.
WM Aufgebot Spanien
Tor:
Iker Casillas (Real Madrid), Jose Manuel Reina (Liverpool), Victor Valdés (FC Barcelona)
Abwehr:
Raul Albiol, Alvaro Arbeloa, Sergio Ramos (alle Real Madrid), Joan Capdevila (FC Villarreal), Carlos Marchena (Valencia), Gerard Pique, Carles Puyol (beide FC Barcelona)
Mittelfeld:
Xabi Alonso (Real Madrid), Sergio Busquets, Andres Iniesta, Xavi (alle FC Barcelona), Cesc Fabregas (Arsenal London), Javi Martínez (Athletic Bilbao), David Silva (FC Valencia)
Angriff:
Jesus Navas (FC Sevilla), Juan Manuel Mata, David Villa (FC Valencia), Pedro (FC Barcelona), Llorente (Athletic Bilbao), Fernando Torres (FC Liverpool)
Fussball Trainer Spanien
Als Vincente del Bosque im Juli 2007 das Ruder beim amtierenden Europameister Spanien in die Hand nahm, war klar, dass er mit hohem Erwartungsdruck umgehen und Titel erringen kann. So gewann er mit Real Madrid sieben Meistertitel, zwei Champions-League-Titel und einmal den Weltpokal. Als Verfechter des schnellen Offensivfußballs kann der Coach der spanischen Nationalmannschaft genau den Fußball spielen lassen, den er sehen will. Dabei hat Vincente del Bosque das was sich jeder Trainer wünscht- die Qual der Wahl.
Fussball Star Spanien
Angesichts der Ansammlungen von Top-Stars lässt sich schwer sagen, wer aus diesem Team besonders heraussticht. Am überzeugendsten und konstantesten spielt wohl momentan David Villa. Die spanische Tormaschine trug mit seinen vier Treffern bei der Europameisterschaft 2008 maßgeblich zum Titelgewinn bei und wurde damit auch bester Torschütze des Turniers. Von welchem Kaliber David Villa ist, zeigt sein Wechsel zur kommenden Saison vom FC Valencia zum FC Barcelona, der den Katalanen 40 Millionen Euro wert ist. Seine beeindruckende Torquote von 38 Toren in 58 Spielen für die spanische Nationalmannschaft zeigt, was von Villa bei der WM zu erwarten ist: Tore, Tore, Tore…
Nach den Enttäuschungen von 2006 und 2008 hat es Dänemark endlich wieder zu einem großen internationalen Turnier geschafft. Souverän setzte sich die „Olsen-Bande“ in der Qualifikation gegen die starke Konkurrenz aus Portugal und Schweden durch und holte mit 21 Punkten den Gruppensieg.
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Nach der überragenden Qualifikation, in der man die Ukraine und Kroatien deutlich distanzierte, muss auch bei der WM mit den Engländern gerechnet werden. Die Superstars, Frank Lampard, Wayne Rooney und Steven Gerrard sind in sehr guter Form und unter Fabio Capello hat das Team auch endlich die lange vermisste Disziplin und taktische Ordnung wiedergefunden.
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Überzeugt hat die französische Nationalmannschaft schon lange nicht mehr. In Gruppe sieben der WM-Qualifikation reichte es nur zum zweiten Platz hinter Serbien, wobei man gegen Österreich eine peinliche 1:3-Niederlage kassierte. Und auch in der anschließenden Relegation gegen Irland überzeugten „Les Bleus“ keineswegs
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Trotz aller Kritik hat es die Mannschaft von Otto Rehhagel mal wieder geschafft. Zwar wurde man in Qualifikation von der Schweiz auf den zweiten Platz verwiesen, doch in der Relegation schalteten die Griechen überraschend die Ukraine aus und lösten somit das Ticket nach Südafrika.
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Schon am sechsten Spieltag der Qualifikation löste die holländische Nationalmannschaft, als erstes europäisches Team überhaupt, das Ticket für die WM in Südafrika – am Ende stand die makellose Bilanz von 24 Punkten aus acht Spielen.
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Ohne Niederlage gewann die „Squadra Azzurra“ die Gruppe acht der Europa-Qualifikation und ließ Irland und Bulgarien souverän hinter sich – dennoch überzeugte die Elf von Marcello Lippi nicht immer.
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Eigentlich war der WM-Zug für Portugal schon abgefahren, als man sich mit vier Siegen und einem Unentschieden in den letzten fünf Qualifikationsspielen doch noch Platz zwei hinter Dänemark – und damit zumindest den Relegationsplatz – sicherte.
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Nach dem katastrophalen Start in die WM-Qualifikation mit einer 1:2-Niederlage gegen Luxemburg gelang den Schweizern in der vermeintlich „leichten“ Gruppe 2 die Wende, so dass am Ende der Gruppensieg vor Griechenland, Lettland und Israel stand.
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Vor den favorisierten Franzosen setzte sich Serbien in Europa-Qualifikationsgruppe sieben souverän durch und sorgte damit für die erste faustdicke Überraschung. Die stark verjüngte Mannschaft von Trainer Antic spielt einen sehr dynamischen Fußball und sorgt immer wieder für Gefahr vor dem Tor – in der Abwehr hingegen stehen mit Nemanja Vidic und Branislav Ivanovic zwei Verteidiger mit Weltklasseformat.
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Letztlich souverän setzte sich die Slowakei mit sieben Siegen und einem Unentschieden in Europa-Gruppe 3 durch und fährt damit zum ersten Mal in der Geschichte des Landes zu einer Fußball-Weltmeisterschaft.
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Damit, dass die Nationalmannschaft Sloweniens in der Europa-Qualifikationsgruppe 3 Tschechien, Nordirland und Polen in die Schranken verweist und hinter der Slowakei den zweiten Rang belegt, hatte wohl kaum einer gerechnet. Dass sie sich im Anschluss in den Play-off-Spielen auch noch gegen die spielstarken Russen durchsetzten.
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Wie schon bei der EM 2008 kann die spanische Nationalmannschaft auch bei der Weltmeisterschaft in Südafrika auf ein absolutes Starensemble zurückgreifen. Schon in der Qualifikation untermauerten die Iberer ihre Klasse – beinahe im Spaziergang und mit einer makellosen Bilanz von 30 Punkten aus 10 Spielen belegten sie den ersten Platz in ihrer Gruppe
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Nach Platz der bei der WM 2006 und dem Vize-Europameistertitel 2008 meisterte die deutsche Nationalelf auch die Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika mit Bravour: acht Siege und zwei Unentschieden standen am Ende in Gruppe 4 zu Buche: Platz eins vor den starken Russen und Finnland. Besonders die Abwehrleistung, nur fünf Gegentore in zehn Partien, war überragend.
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